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Zusammenleben mit ihrem Kitten

Zusammenleben mit anderen Haustieren

Es ist wichtig, alle Tiere in Ihrem Haushalt bald miteinander bekannt zu machen. So kann die junge Katze schnell in die Tiergemeinschaft eingegliedert werden. Versuchen Sie gar nicht erst, sie an Nager oder Vögel zu gewöhnen, dies dürfte kaum möglich sein. Für Ihre anderen Tiere gilt: Das Kennenlernen sollte unter Aufsicht und in kleinen Schritten erfolgen.

 

 

Ein Hund

In der Regel akzeptiert ein gut sozialisierter Hund eine Katze sehr schnell. Ältere Hunde zeigen sich da manchmal weit weniger tolerant. Häufig gelingt es dem Katzenbaby mit einem leichten Tatzenhieb, der seine Spuren hinterlässt, die Eingewöhnung schnell und problemlos zu gestalten.

 

Eine andere Katze

Diese Aufgabe kann sich als sehr viel schwieriger erweisen. Erwachsene Katzen akzeptieren nur selten andere junge Katzen als Neuankömmlinge in ihrem Terrain. Sie bringen ihre Unzufriedenheit durch Drohgebärden zum Ausdruck, denn sie akzeptieren selbst die kleinsten Veränderungen ihrer Lebensgewohnheiten nur äußerst ungern. Es kann Monate dauern, bis die junge Katze voll und ganz akzeptiert wird. Lassen Sie während der gegenseitigen Vorstellung keinerlei Aggressivität zu. Bringen Sie die Tiere auf neutralem Terrain zum Spielen und Füttern zusammen. Wiederholen Sie das so oft, bis die Katzen sich gegenseitig tolerieren. Es wird sich zwangsläufig eine Hierarchie zwischen den beiden Tieren bilden, die Sie akzeptieren sollten.

 

Einige Tipps:

Sorgen Sie dafür, dass die bereits mit Ihnen lebenden Tiere (Hund oder Katze) weiterhin ihre bisherigen Rechte genießen. Sorgen Sie für Ruhe in der Nähe des Katzenklos. Lassen Sie die Katze zunächst nur in einen Teil Ihrer Wohnung, damit sie nach und nach alles kennenlernt und sich nicht verzagt unter den Möbeln versteckt. Putzen Sie das Gesicht Ihres Katzenwelpen mit einem Tuch ab und reiben Sie damit anschließend über die Wände knapp über dem Boden. So kann das ältere Tier sich an den Geruch der jungen Katze gewöhnen.

Lernverhalten

Katzen lernen auf zweierlei Wegen: Zunächst imitieren sie ihre Mutter, dann lernen sie durch Versuch und Irrtum. Hierbei handelt die Katze und erfährt sofort eine Reaktion. Ist diese angenehm, wird sie dieses Verhalten wieder zeigen (positive Verstärkung).

Der dosierte Einsatz von Zähnen und Krallen

Katzen müssen so früh wie möglich ihre eigenen Grenzen kennen lernen, damit sie diese nicht überschreiten, solange ihre Waffen (Krallen und Zähne) noch nicht ausgebildet sind. So lernen sie, die Intensität dieser Gesten selbst einzuschätzen.

 

 

Katzen müssen kratzen

Für Katzen ist es wichtig ihre lästigen abgestorbenen Krallenhüllen abzuwetzen. Am besten eignet sich natürlich dafür ein Kratzbaum oder ein Kratzbrett. (Wenn Sie keinen Baum haben werden auch Tapeten und Vorhänge gerne genommen). 
Manchmal kommt es jedoch vor, daß die Miezen ihren Kratzbaum nicht annehmen.

 

Das kann mehrere Ursachen haben: Erstens mag es keine Katze, wenn sie zum Krallenwetzen aus dem gemütlichen Wohnzimmer in eine Abstellkammer gehen muss zweitens sollte der Baum groß genug für spannende Spiele sein und aus Sisal bestehen. 
Katzen lieben es ihre Umwelt von oben zu betrachten. Daher sollte sich eine  Liegefläche möglichst hoch über dem Boden befinden und wenn dann noch eine Spielmöglichkeit vorhanden ist, kann kaum noch etwas schiefgehen.

Spielen lernen

Das Spiel ist eine wesentliche Grundlage der Sozialisierung der Katze.

Spielen fördert die Entdeckung der Umwelt und die Ausreifung der körperlichen Fähigkeiten. Spielen ist das beste Mittel gegen Isolation. Aber ein Spielzeug allein bringt noch keinen Erfolg, nur wenn es sich bewegt, rollt, gleitet und in schwierig zugänglichen Ecken landet, ist es für das Katzenjunge interessant.

 

Jagen lernen

Das Erlernen der Jagd beginnt sehr früh. Schon mit einem Monat kann eine kleine Katze die Haltung eines Jägers einnehmen, aber erst ab sechs Wochen kann sie unterscheiden, was von der Beute, die die Mutter mitgebracht hat, wirklich genießbar ist. Etwa mit zwei Monaten hat sie dann ihre Angst überwunden und den Angriff gelernt. Mit sechs Monaten kann eine Katze auf sich selbst gestellt überleben.

 

Jedoch Vorsicht!

Ihre Katze kann über Beutetiere, z.B. Mäuse, von Parasiten befallen werden. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt und fragen Sie unbedingt nach einer Behandlung gegen Bandwürmer.

 

Das Erlernen der Sauberkeit (Stubenreinheit)

Sauberkeit lernt die Katze von der Katzenmutter. Katzen sind in der Regel ab der 5. oder 6. Woche stubenrein und benutzen sicher das Katzenklo. Im neuen Zuhause angekommen, sollten Sie der Katze sofort das neue Katzenklo zeigen und sie hineinsetzen. Wenn Sie noch nicht an eine Katzentoilette gewöhnt ist, sollten Sie ihr helfen, indem Sie mit ihrem Pfötchen ein Loch in die Streu scharren und ihr auch zeigen, wie man es nach dem Geschäft wieder zuscharrt. Vergessen Sie dabei das Loben nicht!

Katzenschlaf

Im halbwachen Dämmerzustand und im leichten Schlaf bewegt sich die Katze noch. Ein Teil ihrer Sinne bleibt dabei aktiv. Wenn sie jetzt gestört wird, schreckt sie zusammen und ist murrig und abwehrend. 
Der wirkliche Tiefschlaf dauert maximal vier Stunden am Tag. Die Katze sucht sich dafür einen möglichst ungestörten, zugfreien Platz aus. Meistens schiebt sie die Pfoten unter den Körper und rollt sich u-förmig zusammen. Je kälter der Schlafplatz, um so enger rollt sich die Katze zusammen, da die Körpertemperatur im Schlaf sinkt. 
Katzen träumen sehr viel. Diese Träume treten nur in der Tiefschlafphase auf. Dabei schnattert und brummt sie womöglich im Schlaf. Manchmal bewegt sie sich auch und scheint Jagd auf unsichtbare Beute zu machen.