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Die Katze im Alter

Reife Katzen werden häufig sehr eigen und bestehen auf ihrem festen, gewohnten Tagesablauf. Aus diesem Grund werden plötzliche Abweichungen nur unter großem Widerstand akzeptiert. Irgendwann werden Sie vielleicht auch feststellen, dass Ihre Katze schlechter hört und sieht als in jungen Jahren.

 

Mit zunehmendem Alter bemerkt man auch, dass die „Senioren“ weniger gelenkig sind als ihre jüngeren Artgenossen. Das Aufstehen macht ihnen oft Mühe, da sich erste Verschleißerscheinungen wie Arthrosen bemerkbar machen. Aufgrund der eingeschränkten Gelenkigkeit fällt vielen reifen Katzen auch die Reinigung der hinteren Körperpartien zunehmend schwerer.

 

Der Bewegungsmangel führt dazu, dass sie sich seltener die Krallen schärfen. Zu lange Krallen stellen ein Verletzungsrisiko dar, da die Tiere in Teppich, Gardine o.Ä. hängen bleiben können. Grundsätzlich werden reife Katzen sehr anhänglich und verschmust.
Sie teilen ihr Leben viel mehr mit uns Menschen als eine junge Katze, die noch ganz andere „Dinge“ im Kopf hat.

 

Wie macht sich Alterung bemerkbar?

  • Die Niere „arbeitet langsamer“

  • Schlechteres Fell

  • Verdauungsprobleme, wie Verstopfungen oder Durchfälle

  • Gelenkprobleme

  • Schwächeres Immunsystem

  • Insbesondere bei Katzensenioren, die überwiegend draußen
    leben, besteht ein erhöhtes Risiko zu erkranken.

  • Nachlassender Geruchssinn



Die hauptsächlichen Alterungsbeschwerden:

  • Zellalterung

  • Veränderung des Fells

  • Gelenkleiden

  • Erhöhte Empfindlichkeit des Verdauungssytems

  • Nachlassende Nierenfunktion

  • Darmträgheit

  • Appetitmangel

  • Nachlassende Immunabwehr



Was kann die Ernährung leisten?

Die Fortschritte im Bereich der Ernährung und der medizinischen Versorgung der Katze haben zu einer deutlichen Verlängerung der Lebenserwartung bei Katzen geführt. Eine optimale Ernährung der Katze ist grundsätzlich in jeder Lebensphase wichtig. Im fortgeschrittenen Alter gewinnt sie jedoch zunehmend an Bedeutung. Die Umstellung auf eine altersgerechte Ernährung sollte ab einem Alter von 10 Jahren erfolgen. Dabei sollte die Nahrung folgende Vorgaben erfüllen: Hohe Akzeptanz: Da reife Katzen zur Appetitlosigkeit neigen, sollte eine Nahrung für reife Katzen hochwertige Inhaltsstoffe aufweisen, die den Geruchssinn der Katze „ansprechen“. Hier spielen in erster Linie Fette und Proteine eine Rolle. Besonderer Wert sollte in diesem Zusammenhang auf die Frische und die Verpackung der Katzennahrung gelegt werden.



Kleiner Tipp: Katzen bevorzugen es grundsätzlich, wenn sie über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten zu sich nehmen können. Insbesondere bei Katzen im höheren Alter spielt dieser Aspekt auch aus Gründen einer optimalen Verdauung eine große Rolle. Kleinere Portionen belasten weniger und werden vielfach auch besser aufgenommen als „Riesenmahlzeiten“.

Tipps zur Pflege und Haltung:

Beschränken Sie jegliche Veränderungen im gewohnten Umfeld der reifen Katze auf ein Minimum. In diesem Zusammenhang ist es ganz wichtig, insbesondere Futter- und Trinknapf sowie das Katzenklo an dem bisherigen Platz zu belassen. Unterstützen Sie Ihr Tier bei der täglichen Fellpflege, indem Sie durch tägliches Bürsten mit einem speziellen Kamm oder einer Bürste für ein gesundes, gepflegtes Fell sorgen. Überprüfen Sie auch regelmäßig die Genitalregion und entfernen Sie eventuelle Verschmutzungen vorsichtig mit warmem Wasser. Da die Katze ein sehr reinliches Tier ist, wird sie Ihnen für Ihre Bemühungen dankbar sein. Kontrollieren Sie regelmäßig die Krallen Ihrer Katze und lassen Sie diese durch den Tierarzt kürzen. Schenken Sie Ihrer Katze jeden Tag ganz besonders viel Liebe und Zuneigung. Zeigen Sie ihr täglich, dass Sie sie trotz ihres Alters oder gerade deshalb besonders schätzen. Kurz gesagt: „Katzen wollen in Ehre und Anmut altern.“