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Pflege

Pfotenpflege

Die meisten Hunde lieben es, ausgelassen durch den Schnee zu toben. 
Eisklümpchen, Salz und Streusplitt jedoch können feine Risse in der 
Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. Auch zunächst 
kleine Pfotenverletzungen können für die Tiere sehr schmerzhaft werden.

Hinzu kommt, dass Hunde nach einem Spaziergang oft ihre Pfoten sauber lecken und 
das Streusalz so in den Hundemagen gelangt - wo es zu Magenschäden 
führen kann. 

 

Hundeleben empfiehlt deshalb folgende vorbeugende Maßnahmen: 


- Meiden Sie nach Möglichkeit gestreute Wege. 


- Cremen Sie die Pfotenballen Ihres Hundes vor dem Spaziergang mit Vaseline 
oder einer guten Pfotenschutzsalbe ein. So verhindern Sie, dass die 
Ballenhaut rissig wird. Es sollten jedoch keine Produkte verwendet werden, die 
Teebaumöl enthalten, denn dies wirkt toxisch. 


- Damit sich keine Eisklumpen zwischen den Pfotenballen bilden, kann 
langes, überstehendes Fell zwischen den Zehen abgeschnitten werden. Oder Sie 
entfernen Schneeklumpen vorsichtig bereits während des Spaziergangs. Ein wenig Fell- und Mähnenspray für Pferde zwischen den Ballen, oder am langen Körperfell aufgetragen, wirkt ebenfalls Wunder. 


- Nach dem Spaziergang können Sie Steinchen, Streusalz und Eis mit einem 
lauwarmen Fußbad von den Pfoten entfernen. 


- Und wenn die Hundepfoten bereits verletzt sind? Hier hilft die 
regelmäßige Anwendung einer guten Heilsalbe. Damit das 
Tier nicht gleich alles wieder ableckt, können Sie ihm etwas zu knabbern 
geben, zum Beispiel einen Büffelhautknochen oder Ochsenziemer.