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Wann kommt der Hund in die zweite Lebenshälfte?

 

MINI (z. B. Dackel, Shih Tzu, Chihuahua, Foxterrier)   8 Jahre


MEDIUM (z. B. Beagle, Cocker Spaniel, Französische Bulldogge)  7 Jahre


MAXI (z. B. Golden Retriever, Riesenschnauzer, Boxer)  5 Jahre


GIANT (z. B. Berner Sennenhund, Rottweiler, Dogge) Ab Ende der Wachstumsphase

 

Kleine Hunde wie z.B. Dackel, Foxterrier und Pudel haben eine sehr hohe Lebenserwartung. Sie können 16 Jahre und älter werden. Die Phase der Reife beginnt bei ihnen mit etwa acht Jahre

 

Mittelgroße Hunde, wie z. B. Beagle, kleine Münsterländer oder Cocker Spaniel werden häufig 14 und 15 Jahre alt. Ihre zweite Lebenshälfte beginnt im Alter von sieben Jahren. Die großen Hunde und Riesenrassen haben eine lange Wachstumsphase und leider die geringste Lebenserwartung.


Werden große Hunde wie Schäferhund, Boxer und Labrador im Durchschnitt zehn bis zwölf Jahre alt, begleitet eine Dogge oder ein Neufundländer seine Familie nur über einen kürzeren Zeitraum. Die zweite Lebenshälfte beginnt z.B. bei großen Hunden bereits mit fünf Jahren.

Ab diesem Zeitpunkt sollte die Nahrung altersgerecht sein und insbesondere alle Nähr- und Wirkstoffe enthalten, die den Alterungsprozess verlangsamen können.

Wie macht sich Alterung bemerkbar?

Die Veränderungen im Organismus unserer Hunde beginnen schleichend, die Anzeichen treten wechselhaft auf. Die Besitzer, die ihre Hunde täglich um sich haben, bemerken sie oft gar nicht:
Der Fellwechsel vollzieht sich langsamer, die Verdauung wird empfindlicher. Kleinere Hautverletzungen heilen langsamer. Mit fortschreitendem Alter werden die Anzeichen deutlicher.

Tipp: Gehen Sie mit Ihrem älteren Hund mindestens zweimal im Jahr zum Tierarzt, um ihn allgemein untersuchen zu lassen und mögliche, im Alter auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen und ihnen begegnen zu können.

Die hauptsächlichen Alterungsbeschwerden:

  • Zellalterung

  • Veränderung des Fells

  • Gelenkleiden

  • Erhöhte Empfindlichkeit des Verdauungssystems

  • Nachlassende Nierenfunktion

  • Darmträgheit

  • Appetitmangel

  • Nachlassende Immunabwehr

Die Bewegungslust lässt nach, das Haarkleid kann stumpfer werden, der Geruchssinn wird schwächer, die Hunde haben einen schlechteren Appetit. Häufig lässt auch das Hörvermögen nach. Vor allem bei Hunden, die ein sehr hohes Alter erreichen, steigt das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie einer Katarakt (Grauer Star) an. Manche Hunde scheinen verwirrt zu sein, sie bellen ohne Grund oder sie erkennen Familienmitglieder nicht mehr. Hunde können auch an Altersdemenz erkranken. Hier gibt es heute schon gute Medikamente um ihrem Tier zu helfen!

Ein schönes Fell bis ins hohe Alter

Mit zunehmendem Alter lässt das Fell der Hunde häufig Glanz vermissen, es ist weniger dicht, und der Haarwechsel nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch. Vermehrte Pflege sowie regelmäßiges Bürsten und Kämmen unterstützen den Fellwechsel und regen die Durchblutung an.

 

Die effektivste Unterstützung für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell kommt jedoch aus der Nahrung: Hochwertige, schwefelhaltige Proteine, essenzielle Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente wie Zink, Selen und Kupfer unterstützen Haut und Haar. Der Organismus älterer Hunde kann die wichtigen Spurenelemente häufig nicht mehr so gut aufnehmen. Sind diese jedoch an einen Trägerstoff, wie ein Proteinmolekül gekoppelt, so sind sie auch noch für den älteren Hund gut verwertbar. Diese gebundenen Spurenelemente werden als Chelate bezeichnet.

Braucht ein Hund in der zweiten Lebensphase ein Light-Futter?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Eine Tendenz zu Übergewicht oder Fettleibigkeit zeigt sich meist schon in der Lebensmitte. Mit zunehmendem Lebensalter nehmen der Geruchs- und Geschmackssinn des Hundes ab. Häufig fressen die Tiere dann nicht mehr so gern und verlieren sogar Körpergewicht.

Die Fütterung eines älteren Hundes sollte deshalb individuell den Gegebenheiten angepasst werden. Eine Nahrung mit einem höheren Energiegehalt kann durchaus sinnvoll sein, ein Light-Produkt wirklich nur dann, wenn der Hund übergewichtig ist.