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Übergewicht des Hundes

Übergewichtige Hunde sehen nicht nur unschön aus. Entscheidend ist, dass ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden kurz- oder langfristig stark in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Dauerhaftes Übergewicht kann u.a. zu Skelettschäden, Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Diabetes mellitus führen.



Im medizinischen Sinne spricht man von Übergewicht erst, wenn das Körpergewicht mehr als 20 % über dem Sollgewicht liegt. Man vergleicht das Gewicht des eigenen Hundes mit dem Standardgewicht der jeweiligen Rasse.

Das Problem bei dieser Methode ist die Tatsache, dass das Normalgewicht der einzelnen Rassen in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Zuchtrichtung stark schwankt. Dadurch fällt es schwer, genaue Werte zur Orientierung festzusetzen. Bei Mischlingen ist dieser Ansatz ebenfalls sehr schwierig, da das optimale Gewicht immer sehr schwer festzulegen ist.

Gerade bei kleinen Hunden kann man Übergewicht schnell unterschätzen. Nur 2 kg zu viel können ein Übergewicht von fast 30% bedeuten!

 

Wann kommt es zu Übergewicht?

Es gibt bestimmte Hunderassen, die besonders anfällig für Übergewicht sind. Hierzu zählen z.B. Cocker Spaniel, Cairn Terrier, Labrador Retriever, Golden Retriever, Beagle und Bassets. Bei diesen Rassen sollten Sie von vornherein besonderen Wert auf die Fütterung legen, um Übergewicht zu vermeiden.

 

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Hündinnen eine stärkere Energierestriktion notwendig ist, um dieselbe Gewichtsabnahme zu erreichen wie beim Rüden. Ebenfalls neigen kastrierte Tiere zu Gewichtszunahmen, die sich mit den hormonellen Veränderungen erklären lassen.

 

Des Weiteren können Veränderungen im Tages- oder Jahresrhythmus zu Gewichtszunahmen führen. Kürzere Spaziergänge im Winter und damit geringere Aktivität des Hundes können in Verbindung mit der Aufrechterhaltung der üblichen Tagesration ebenfalls zu Gewichtsproblemen führen.

 

Weitere Möglichkeiten sind gewisse Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion. In der Regel zeichnen sich solche Stoffwechselstörungen als sehr diätresistent aus. In diesem Fall kontaktieren sie Ihren Tierarzt.

Die Tagesfütterungsmenge auf der Verpackung:

Die Angaben auf der Verpackung sind lediglich ein Anhaltspunkt für die Fütterungsmenge. Es sollten natürlich immer die individuellen Bedürfnisse des Tieres beobachtet werden. Hunde verfügen ebenso wie Menschen über unterschiedliche Stoffwechsel. Man unterscheidet auch hier zwischen guten und schlechten
Nahrungsverwertern. Es gibt hier rassespezifische und individuelle Unterschiede.

 

Die Gewichtsentwicklung des einzelnen Tieres muss jeder Besitzer kritisch mitverfolgen und die Fütterungsmenge sollte entsprechend angepasst werden.